Österreichisches Rotes Kreuz sichert humanitäre Einsatzfähigkeit mit managed SaaS-Backup
Wenn Ihre Organisation rund um die Uhr Rettungsdienste, Blutspenderlogistik und Notfallversorgung betreibt, ist ein Datenverlust nicht nur ein IT-Problem — er kann reale Folgen für Menschenleben haben. Das ist die Realität des Österreichischen Roten Kreuzes, das sich für Keepit entschieden hat, um seine wachsende Microsoft 365-Umgebung vor Datenverlust, regulatorischen Risiken und den Abhängigkeiten zu schützen, die entstehen, wenn man sich auf einen einzigen Cloud-Anbieter verlässt. Die Entscheidung war keine Reaktion auf ein bestehendes Problem. Es ging darum, ein Fundament zu schaffen, das dem standhält, was die Organisation tatsächlich leistet.
Kritische Infrastruktur stellt höhere Anforderungen an den Datenschutz
Das Österreichische Rote Kreuz ist kein typisches Unternehmen. Es ist als kritische nationale Infrastruktur eingestuft, ist im Bereich der medizinischen Versorgung und Notfalldienste tätig und verarbeitet täglich hochsensible personenbezogene Daten. NIS2- und DSGVO-Konformität sind nicht verhandelbar, und die Kombination aus operativer Kritikalität und regulatorischen Verpflichtungen setzt die Messlatte ungewöhnlich hoch.
Mit dem Wachstum der Microsoft 365-Umgebung der Organisation wurde klar, dass die native Cloud-Aufbewahrung nicht ausreichte. Das IT-Team unter der Leitung von Markus Hnatek, Head of IT, benötigte eine zweckgebundene SaaS-Backup-Lösung, die die Anforderungen an Sensibilität und Skalierung ihrer Umgebung erfüllen konnte, ohne einem bereits stark ausgelasteten Team zusätzliche operative Belastungen aufzubürden. „Business Continuity ist für uns kein Nice-to-have. Sie ist Teil unserer Identität“, sagt Hnatek.
Ausfallzeiten sind nicht nur eine Unannehmlichkeit — sie können reale Folgen für Menschenleben haben.
– Markus Hnatek
Head of IT, Österreichisches Rotes Kreuz
Datenhaltung und Anbieterunabhängigkeit waren Voraussetzungen
Für das Österreichische Rote Kreuz ist das Wissen darüber, wo Daten gespeichert sind, eine Compliance-Pflicht und keine Präferenz. Die DSGVO erfordert genaue Kenntnisse über den Speicherort von Daten, und die anhaltende Rechtsunsicherheit bei transatlantischen Datentransfers machte einen europäischen Speicherort zu einer bewussten Risikomanagement-Entscheidung. Keepit speichert Backups in seiner eigenen unabhängigen Cloud-Infrastruktur mit europäischen Rechenzentren und ohne Drittanbieter als Unterauftragsverarbeiter, was dem Team die Gewissheit gibt, dass ihre Daten dort bleiben, wo sie hingehören.
Anbieterunabhängigkeit war auch aus einem anderen Grund wichtig. Wie Hnatek erklärt, ist sie auf mehreren Ebenen bedeutsam: „Im Tagesgeschäft ist es beruhigend, aber es dient auch als realistische Exit-Option im schlimmsten Fall. Zu wissen, dass unsere Backup-Daten unabhängig von einem einzelnen Cloud-Anbieter sind, bedeutet, dass wir nicht gebunden sind und echte Optionen haben, wenn sich die Umstände ändern.“
Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung und Unveränderlichkeit wurden als grundlegende Voraussetzungen und nicht als Unterscheidungsmerkmale erwartet. Was die Entscheidung letztlich beeinflusste, waren Architektur, Verwaltbarkeit und die Qualität der angebotenen Partnerschaft.
Eine Partnerempfehlung führte zur richtigen Lösung
Das Österreichische Rote Kreuz kam durch eine Empfehlung seines langjährigen IT-Partners ACP zu Keepit, eine Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Vertrauen und einem tiefen Verständnis der spezifischen Anforderungen der Organisation basiert. Diese Empfehlung führte zu einer direkten Einführung beim Keepit Key Account Manager, den das Team bereits persönlich kannte.
„Vertrauen spielte eine große Rolle“, sagt Hnatek. „Auf der Seite von Keepit machte ein dedizierter Ansprechpartner, der unsere Umgebung verstand, einen echten Unterschied, ebenso wie eine überzeugende Produktpräsentation und Referenzkunden, die für sich selbst sprachen.“
Die Evaluierung bestätigte, was die Empfehlung versprochen hatte: ein verwaltetes Partnermodell, das operative Belastungen abbaut, eine Connector-basierte Architektur, die klare Grenzen zwischen Anwendungen und Datenzugriff schafft, sowie ein Team, das sich mit den spezifischen Anforderungen der Organisation auseinandersetzte, anstatt ein Einheitsangebot zu unterbreiten.
Angesichts dessen, wovon unsere Abläufe abhängen, kamen wir zu dem Schluss, dass die native Cloud-Aufbewahrung allein für uns nicht ausreicht.
– Markus Hnatek
Head of IT, Österreichisches Rotes Kreuz
Praktische Funktionen, die in der Praxis überzeugen
Mehrere Funktionen stachen hervor, nachdem das Österreichische Rote Kreuz mit Keepit zu arbeiten begann. Die Connector-basierte Trennung von Multi-Applikations-Workloads und Datenzugriff bietet eine klare Übersicht und saubere Berechtigungsgrenzen, wichtig für eine Organisation, die eine breite Palette von Datentypen mit sehr unterschiedlichen Sensibilitätsstufen verwaltet.
Die Wiederherstellung einzelner Elemente erwies sich sofort als wertvoll. Die Möglichkeit, eine einzelne E-Mail oder Datei wiederherzustellen, ohne eine vollständige Wiederherstellung auszulösen, ist die Art von praktischer Effizienz, die für ein stark ausgelastetes IT-Team einen echten Unterschied macht. Das verwaltete Partnermodell, das über ACP betrieben wird, bedeutet, dass das Österreichische Rote Kreuz nicht die volle operative Last des Betriebs einer Backup-Infrastruktur allein tragen muss.
Keepit ist einfach zu bedienen, das verwaltete Modell reduziert einen Großteil des operativen Aufwands, und die damit verbundene Gewissheit ist es absolut wert.
– Markus Hnatek
Head of IT, Österreichisches Rotes Kreuz
Ein Fundament für die Zukunft
Das Österreichische Rote Kreuz ist nun in der Lage, den SaaS-Datenschutz über Microsoft 365 hinaus auf weitere Anwendungen auszuweiten, ohne die Komplexität in einer ohnehin anspruchsvollen Betriebsumgebung zu erhöhen. Mit der in europäischer Infrastruktur gesicherten Datensouveränität und dem operativen Sicherheitsnetz eines verwalteten Servicemodells kann sich die Organisation auf das konzentrieren, wofür sie da ist: schnell zu helfen, wenn Menschen Unterstützung brauchen.